Warum wir auch Blumen biologisch anbauen...
... und was auch Sie davon haben!
Unserem Körper wollen wir nur das Beste und Gesündeste bieten, das ist doch klar. Deshalb kaufen wir unser Gemüse und unsere Lebensmittel im Bio-Laden oder beim Bio-Bauern. Soweit so gut, doch ist das allein schon Bio, reicht es aus, wenn die Lebensmittel und das Gemüse biologisch angebaut werden?
Um ökologisch zu wirtschaften braucht es mehr als nur die Vermeidung von mineralischem Dünger und chemischem Pflanzenschutz, es braucht Kultur.
Zuerst ist es die Beachtung der Jahreszeiten, der natürlichen Rhytmen, dazu gehören auch die Mondzeiten. Diese Beachtung verschafft uns selbst Struktur und Ordnung, aus der heraus wir dann sicher und entschieden zum für uns richtigen Zeitpunkt bewußt und verantwortlich handeln. Damit stimmt der äußere Rahmen.
Jetzt geht es um die Materie. Die Pflanze ist ein System, das sich selbst nach einem inneren Plan organisiert. Jede Pflanze hat dabei ein Regelsystem, das auf Reize von Außen so reagiert, wie es zur Selbsterhaltung und Selbstentfaltung für sie am günstigsten ist. Dafür entwickelt eine Pflanze bestimmte Inhaltsstoffe und Kräfte, die sie später dem Menschen zu seinem Nutzen zur Verfügung stellt. Je schwieriger ihre Lebensbedingungen sind und je besser eine Pflanze mit ihren Lebensbedingungen zurecht kommt, desto stärker sind ihre Kräfte, die sie weiter geben kann. Deshalb erfahren wir die Heilkräfte vieler auf kargem Boden wachsender Pflanzen als besonders wertvoll und nützlich.
Gleiches gilt für Gemüse, dort erkennen wir am besonders würzigen, guten Geschmack leicht den Unterschied zu überzüchteten oder überkultivierten Pflanzen. Der Boden, das Wasser, die Luft, also die Umgebung der Pflanze und die Herkunft und Art des Saat- oder Pflanzgutes hat entscheidenden Einfluß, deshalb ist es wichtig, bei allen Pflanzen darauf zu achten. Jeder technische Eingriff des Menschen in die Natur führt zu nachhaltiger Veränderung der Wachstumsbedingungen für die Lebewesen, Pflanzen, Tiere und Menschen. Werden Tiere durch Gifte getötet, werden Organismen durch Gifte vernichtet, wird der Boden durch massive Störung des Bodenlebens geschwächt dann gerät die Umgebung aus dem Gleichgewicht, wird zur Gegenreaktion herausgefordert und statt Harmonie, ausgewogenes Miteinander und Ordnung entsteht Kampf und Unordnung. Die Menschen spüren das, ganz subtil und fein nur, aber doch. Es macht früher oder später krank, genauso wie intakte Natur, Naturerleben in Schönheit und Harmonie gesund und stark macht.
Der Mensch kann das durch seine Willenskräfte, seine Vorstellungswelt und seine positive Einstellung korrigieren oder mildern. Langfristig aber macht es ihn aggressiv und unglücklich, er findet sein Selbst nicht und nicht zu seinem inneren Frieden.
Biologisch und ökologisch zu arbeiten und zu leben verlangt ein Leben und ein Arbeiten im Einklang mit der Natur. Dies bedeutet auch, daß in folge ökologischer Wirtschaftsweise entsprechend gesundes Gemüse und Lebensmittel entsteht und natürlich auch Blumen, Bäume, Sträucher, Stauden.
Auch diese nicht eßbaren Pflanzen haben durch ökologisches Wirtschaften eine innere Kraft, dieses innere Strahlen, das unsere Seele und unser Gemüt nährt.
Es geht ums Ganze, deshalb gilt dieser Grundsatz, daß auf Dauer nur ökologisches Wirtschaften uns nährt für alle Bereiche, nicht nur für Landwirte und Gärtner.
